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Verpackte Kläranlagen für biologische Abwasserreinigung

    BIOLOGISCHE KLEINKLÄRANLAGE EKOL

    1. TECHNISCHE BESCHREIBUNG

    1.1 Allgemein

    Die häusliche Kläranlage der Reihe "EKOL" (ferner nur Kläranlage) voll aus Kunststoff mit einem Rotationskontaktor gehört nach ihrem Prinzip und Konstruktion in die Kategorie kleiner, verpackter, mechanisch-biologische Kläranlagen. Die Kläranlage der Reihe "EKOL" ist eine Anlage, die zur mechanisch-biologischen Abwasserklärung aus den Objekten dient, die wegen ihrer Lage auf das bestehende gereinigte Kanalisationssystem nicht anzuschliessen sind oder dieses nicht aufgebaut ist.

    1.2 Anwendung

    Die Kläranlagen EKOL sind zur Abwasserklärung des Spülwassers aus den Lokalitäten der Wohnkomplexe, Erholungseinrichtungen, Hotels, Campings, Sozialeinrichtungen, landwirtschaftlichen Betriebe und Fabriken und ebenfalls zur Abwasserklärung aus den Milchkammern der Kühställe bestimmt. Die Ausgangsunterlage für den Vorschlag der Aufstellung und des Versatzes der Kläranlage sind die Anforderungen der Wasserwirtschaftsorgane für die Wasserqualität in der entsprechenden Wasserführung, an die der Ablauf des geklärten Abwassers angeschlossen ist, die Anforderungen der Investoren und Organe für die Gebietsplanung.

    1.3 Beschreibung

    Die Kläranlage ist von einem Behälter gebildet, dessen Wandelemente und Platten aus Polypropylen hergestellt sind, geschlossen ist dieser mit einem geteilten abnehmbaren Deckel. Der Deckel hat Ventilations- und Räumungslöcher für die Schlammbeseitigung und ist nicht befahrbar. Der Behälter ist in den Bereich der Primärsedimentation - Vorklarung (A), Lagerbereich (E), Bereich der biologischen Klärung (C) mit einem rotierenden Biokontaktor (B) und Bereich der Nachklärung (D) aufgeteilt. Der rotierende Biokontaktor (ferner nur Biorotor) ist mit einem Käfig gebildet, der mit kleinen Kunststoffelementen gefüllt ist. Die Rotations des Rotors sichert eine Antriebseinheit zu, die vom aufsetzbaren Getriebeschrank, der Keilriemenübersetzung und vom Elektromotor gebildet ist.

    Das Grundmaterial der Kläranlage "EKOL" ist das in Struktur entlastetete Polypropylen mir Handelsbezeichnung MOSTEN 52 492.

    1.4 Funktion

    Die Klärung verläuft integriert in einer verpackten Einheit, wo sowohl die Sektion der mechanischen Klärung (A,D,E), als auch die Sektion der biologischen Klärung (B,C) ist. Die mechanische Klärung verläuft in einem Zweikammer-Absetzbereich (A) durch die einfache Sedimentation. Ein Teil dieses Bereiches beim Boden ist für die anaerobe Schlammstabilisierung, seine Verdickung und Lagerung (E) vorbehalten. Das vorgeklärte Wasser läuft in den Bereich der biologischen Klärung hinein (C), wo die progressive Methode TF/SC, die zum erstenmal in USA vor mehreren Jahren eingeführt wurde, ausgenützt wird. Diese Art der Klärung nützt die Aktivität der gesetzten Organismen und der Organismen in der Schwebe aus. Die Zusammensetzung dieser Organismen ist insoweit verschieden, dass sie sich in ihren Wirkungen gegenseitig ergänzen. Das hat eine ausgeglichene Klärungswirkung zur Folge und gleichzeitig eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen hydraulische und stoffbedingte Stösse im Gegensatz zu den klassischen Abwasserklärungsarten. Die aktivierte Mischung aus der Biozone (C) fliesst durch die Entgasungsrinne in das vertikale Nachklärbecken (D), das beim Boden mit dem Bereich der Biozone (C) verbunden ist. Dadurch ist eine kontinuierliche Entschlammung des Nachklärbeckens (D) gesichert und der überflüssige aktivierte Schlamm wird mit Hilfe des am Biorotorumfang plazierten Bechers zurück in das Absetzbecken (A) umgepumpt, wo er mit frisch zufliessendem, verunreinigtem Wasser gemischt wird. Im Absetz- und Lagerbereich (A,E) kommt es zur Flockentrennung des aktivierten Schlamms und Schlammwassers, das zusammen mit Zulauf in die Biozone zurückfliesst. Auf diese Art ist eine gute Kommunikation unter der Biozone (C), dem Absetzbecken - Septik-Tank (A) und dem Nachklärbecken (D) gesichert. Die Ablaufrinne des reinen Wassers aus dem Nachklärbeckenbecken (D) ist mit stellbaren tauchbaren Wänden so ausgerüstet, damit es zur Ausströmung der schwimmenden, ungelösten Stoffe aus dem Spiegel des Nachklärbeckens in den Ablauf nicht kommt.

    WIE ARBEITET EKOL
    EKOL

    Abbildung 1

    1.5 TECHNISCHE PARAMETER

    1.5.1 Grundabmessungen, Gewicht

     

    Typ der
    Kläran-lage

    Länge(mm)

    Breite
    (mm)

    Behälter-höhe (mm)

    Gesamt-höhe (mm)

    Höhe Ekol A
    (mm)

    Zulauf-höhe
    (mm)

    Ablauf-höhe
    (mm)

    Wasser-spiegel
    (mm)

    Gesamt-gewicht
    (kg)

    Ekol 1

    2160

    1500

    2000

    2350

    2550

    1790

    1570

    1500

    500

    Ekol 2,5

    2000

    2160

    2000

    2350

    2550

    1580

    1380

    1500

    900

    Ekol 4

    3000

    2160

    2500

    2850

    3050

    2160

    1880

    2000

    1300

    Ekol 6

    3500

    2160

    2500

    2850

    3050

    2160

    1880

    2000

    1400

    Ekol 9

    4000

    2160

    2500

    2900

    3050

    2160

    1880

    2000

    1700

    Ekol 12

    5000

    2160

    2500

    2900

    3050

    2160

    1880

    2000

    1900

    Ekol 15

    6000

    2160

    2500

    2900

    3050

    2160

    1880

    2000

    2200

     

     

    _
    kleinklärannlage

    Abbildung 2

    1.5.2 Technologische Parameter

     

    Ekol

    1

    2,5

    4

    6

    9

    12

    15

    Anzahl der angeschlossenen EO (-)

    7

    15

    25

    40

    60

    80

    100

    Hydraulische Belastung (m3/Tag)

    1

    2,5

    4

    6

    9

    12

    15

    Stoffbelastung BSK5 (kg/Tag)

    0,5

    1,0

    1,6

    2,5

    3,6

    4,8

    6

    Wirkungsgrad der Klärung nach BSK5 (%)

    95

    Länge (m)

    2,16

    2

    3

    3,5

    4

    5

    6

    Breite (m)

    1,50

    2,16

    2,16

    2,16

    2,16

    2,16

    2,16

    Höhe (m)

    2,50

    2,50

    3

    3

    3

    3

    3

    Biorotorumdrehungen (Um/min)

    5,2

    Motor (3 x 400 V) W

    90

    120

    120

    120

    180

    180

    180

    Gewicht (t)

    0,50

    0,90

    1,30

    1,40

    1,70

    1,90

    2,20

     

    Ekol

    1

    2,5

    4

    6

    9

    12

    15

    Wasserstand (m)

    1,5

    1,5

    2

    2

    2

    2

    2

    Volumen des Absetz- und Lagerbereiches (m3)

    2,7

    3,3

    7,5

    8,8

    9,2

    12

    15

    Volumen des Aktivierungsbereiches (m3)

    0,5

    1,3

    2

    2,7

    3,5

    4,5

    5

    Volumen des Nachklärbeckens (m3)

    0,8

    1

    1,6

    1,9

    2,7

    3,5

    4,2

    Spiegelfläche des Nachklärbeckens (m2)

    0,8

    0,9

    1,3

    1,4

    2,0

    2,5

    3,2

    Biorotorfläche (m2)

    98

    226

    251

    276

    362

    395

    395

     

    1.5.3 Elektrische Ausrüstung

    Der Bestandteil der Lieferung von Kläranlage ist nur Elektromotor, der zum Rotorantrieb dient (Hersteller Siemens Elektromotory s.r.o., závod Mohelnice). Anweisungen für den Anschluß an den Schaltschrank sind im Art. 3.3 dieser Betriebsanleitung angeführt.

    Zulässige Umweltbedingungen

    Die Kläranlage muß einen zuverlässigen Betrieb und die geforderte Funktion gewährleisten. Die Kläranlage ist für ein feuchtes, mit erhöhter Agressivität und im Sinne von CSN 33 2000-3 mit der Kombination der Buchstaben und Nummern AA 4, AA 6, AB 4 AB 6, AD 4, AF 3 bezeichnetes Milieu bestimmt. Das Milieu ist aus den Gründen der natürlichen Lüftung nicht explosiv. Diese wird durch die im Deckel der Kläranlage plazierten Löcher zugesichert. Dem festgelegten Milieu muss ebenfalls auch die Durchführung der Elektroinstallation und des Elektromotoranschlusses entsprechen.

    1.5.4 Geräuschintensität

    Die Geräuschintensität der Kläranlage wurde gemäß der CSN ISO 3744 festgelegt.
    Der abgewogene Schallpegel beim Betrieb ist nicht höher als LWA = 68 dB.
    Der durchschnittliche Schalldruckpegel auf der halbkugeligen Messfläche mit Halbmesser von 4 m ist nicht höher als Lpfa = 48 dB.

    Ekol
    kleinklärannlage

    Abbildung 3

     

    EKOL EKOL 30 EKOL 30

     kleinklärannlage  kleinklärannlage kleinklärannlage

     

     


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